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3:0 in Kiel: VfB Stuttgart folgt Leverkusen ins DFB-Pokal-Halbfinale

Der VfB Stuttgart hat sich im eiskalten Norden nicht wie einst der FC Bayern düpieren lassen und seine nächste Aufgabe im DFB-Pokal gemeistert. Der T…

Fakten

  • Der VfB Stuttgart hat sich im eiskalten Norden nicht wie einst der FC Bayern düpieren lassen und seine nächste Aufgabe im DFB-Pokal gemeistert.
  • Der Titelverteidiger gewann am Ende cool mit 3:0 (0:0) beim Zweitligisten Holstein Kiel und zog zum dritten Mal innerhalb von vier Spielzeiten unter der Regie von Trainer Sebastian Hoeneß in das Halbfinale ein.
  • Der schwäbische Champions-League-Kandidat trotzte dank der Treffer von Deniz Undav (56. Minute), Chris Führich (89.) und dem Ex-Kieler Atakan Karazor (90.+2) vor 15.034 Zuschauern im ausverkauften Holstein-Stadion auch den widrigen Minustemperaturen und ließ keine erneute Pokal-Sensation der Kieler zu.
  • Der Bundeslig-Absteiger hatte vor knapp fünf Jahren den Rekordgewinner aus München aus dem Wettbewerb geworfen.
  • Während Hoeneß keine kurzfristigen Ausfälle verzeichnen musste, fehlte bei den Gastgebern überraschend Steven Skrzybski.
  • Die Kieler kamen auch ohne ihren Kapitän gut ins Spiel und nutzten einige Umschaltaktionen clever für aussichtsreiche Torschüsse durch Adrian Kapralik (8.) und Andu Kelati (11.).
  • Die Stuttgarter taten sich zunächst etwas schwer, wurden aber trotz der eisigen Bedingungen etwas munterer.
  • Chris Führich und Deniz Undav (25.) per Kopf versuchten sich vergeblich am 1:0, ehe die VfB-Führung fast durch eine Unachtsamkeit von Pokaltorwart Timon Weiner entstand, dem eine Flanke durch die Finger flutschte.
  • Der Schuss von Bilal El Khannouss wurde geblockt.
  • Ein Hase rannte wenige Minuten nach dem Pausenpfiff quer über den Rasen und verschwand dann wieder.
  • Die Zuschauer im ausverkauften Holstein-Stadion jubelten dem Tier zu, nachdem beide Teams torlos in die Pause gegangen waren.
  • In dieser Pokalsaison hatten sich die in der Liga durchwachsen auftretenden Kieler jeweils auswärts gegen die Bundesligisten VfL Wolfsburg (1:0) und dann den Hamburger SV im Elfmeterschießen durchgesetzt.
  • Der gut aufgelegte Titelverteidiger Stuttgart, der seit dem Jahreswechsel nur eines von sieben Pflichtspielen verloren hat, besiegte im Pokal bislang die Zweitligisten Braunschweig und Bochum sowie dazwischen Erstliga-Konkurrent Mainz.
  • Die Gäste starteten deutlich aktiver in die zweite Hälfte.
  • Führich bekam nach einem Duell mit Kiels Kasper Davidsen einen Freistoß zugesprochen.
  • Aus der daraus resultierenden Hereingabe leitete VfB-Kapitän Karazor den Ball im Strafraum zu Undav per Kopf.
  • Der Nationalspieler setzte sich beharrlich durch und spitzelte den Ball ins Tor.
  • In der Schlussphase wurden die Kieler noch mal gefährlich, der Titelverteidiger machte dann mit seinen beiden späten Toren aber alles klar.
  • Die Spiele fanden im Holstein-Stadion in Kiel statt.